Betreuung nach der Operation
Nach dem Verlassen des OP-Saales wird der Patient in die Aufwachstation gebracht,
wo er einige Stunden beaufsichtigt wird. In dieser Zeit überzeugen wir uns, dass
es keine negativen Reaktionen auf die Betäubungsmittel gibt und schließen somit
frühzeitig die eventuellen Komplikationen wie Blutergüsse oder Blutungen aus.
Während dieser Zeit können Patienten ein "Diskomfortgefühl", ein Gefühl der
Straffung oder Schmerzen im Operationsbereich haben, denn die örtliche Betäubung
langsam ihre Wirkung verliert. Diese Veränderungen werden mit Schmerzmitteln
behandelt. Einige Stunden nach der Operation kann beim Patienten Übelkeit
auftreten, die durch die Betäubungs- und Schmerzmittel verursacht wird. Deswegen
machen wir unsere Patienten darauf aufmerksam ca. 6 - 8 Stunden vor der
Operation keine Lebensmittel zu sich zu nehmen.
Der ganze Aufenthalt in
der Klinik überschreitet nicht 24 Stunden. Nach dieser Zeit wird der Patient
nach Hause oder ins Hotel zurückgefahren. In den ersten 3 - 4 Tagen treten die
meisten Operationsschwellungen zurück und der Patient kehrt zur seiner vollen
Form zurück. Am Anfang sind tägliche Kontrollbesuche nötig. Dabei werden die
Verbände gewechselt und die Lage der Drainagen wird überprüft. Nach 3 - 4 Tagen
werden die Drainagen entfernt, bis dahin sind Bäder und das Liegen im Wasser nicht
empfohlen, da dieses Infektionen verursachen kann. Einfaches Waschen mit Schwamm
oder unter der Dusche ist nach dem Entfernen der Drainagen erlaubt.
Die
Vernarbungen der Wunden kann einige Wochen dauern. Der Patient kann in dieser
Zeit verschiedene Begleiterscheinungen empfinden, wie : Empfindungsstörung des
operierten Bereiches, Jucken oder andere Beschwerden, die aber
zurücktreten.
Im Falle irgendwelcher Fragen oder Zweifel rufen Sie uns
bitte jederzeit an.
